Misteltherapie

 

Die Mistel ist der bekannteste Vertreter der Phytotherapeutika in der Krebstherapie. Sie ist botanisch ein Halbschmarotzer und wurde zuerst durch den Begründer der Antroposophie, Rudolf Steiner, parenteral in der Tumortherapie eingesetzt.
Zwischenzeitlich lassen sich Einzelinhaltstoffe des Mistelgesamtextraktes isolieren und darüber hinaus einzelne Präparate normieren. Sehr effektiv ist das Mistellektin 1, das in niedriger Dosierung sowohl zytostatische als auch immunologische Effekte haben soll.

Die in Deutschland im Handel befindlichen Mistelextrakte sind Gesamtextrakte, die je nach Indikation, unterschiedlich dosiert werden. In niedriger Dosierung wirkt die Mistel primär immunstimulativ, in hoher Dosierung kann sie zytotoxische (tumorzellzerstörende) Wirkung zeigen.
Als Indikationen gelten die adjuvante Tumortherapie (prä- und postoperativ), die postoperative Rezidivprophylaxe sowie definierte Präkanzerosen.
Bei einigen Tumorarten, u. a. bei dem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs, kann die Mistel in sehr hoher Dosierung als Infusion appliziert tumorzellzerstörend wirken.
Außer möglichen allergischen Reaktionen sind keine Nebenwirkungen bekannt, sofern die Therapie von erfahrenen Therapeuten durchgeführt wird.

 

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass einige der in dieser Webseite beschriebenen Verfahren und Therapien nicht von der sog. Schulmedizin anerkannt sind. Die getroffenen Aussagen beruhen auf langjährigen praktischen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Patienten, sind also Bestandteil der Erfahrungsheilkunde, die von der herrschenden Schulmedizin nicht immer geteilt werden.

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