Hyperthermie (Überwärmungsbehandlung)

Bei der inzwischen mehr als 25jährigen Anwendung der Hyperthermie hat sich beim Praxisteam ein großer Erfahrungsschatz entwickelt von dem natürlich die Patienten profitieren.
Bei der Hyperthermie unterscheiden wir zwischen einer aktiven und einer passiven Hyperthermie.
Die aktive Hyperthermie ist gleichzusetzen mit dem Begriff Fiebertherapie. Es handelt sich um eine sehr starke, immunstimulierende Therapie, bei der der Patient selbst aktiv Fieber erzeugt.
Schon um 1900 versuchte Dr. Cooley mit einem bestimmten Serum, Fieber als therapeutisches Mittel gegen Tumorerkrankungen einzusetzen. In der Folge wurden verschiedene Präparate kreiert, insbesondere Bakterienlysate, die die Potenz hatten, Fieber zu erzeugen.
Wer profitiert von der Fiebertherapie? Patienten, die häufig an Infektionen erkranken, oder nach erfolgter Tumortherapie als vorbeugende Maßnahmen (Sekundärprophylaxe).

Eine weitere Domäne - vielleicht die Interessanteste - ist die Behandlung von Patienten mit weit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen, wo entweder die klassische onkologische Therapie versagt hat, oder bei Tumorarten, die weder auf Chemo- noch auf Strahlentherapien ansprechen.
Die immunologischen Veränderungen, die wir unter der aktiven Hyperthermie messen, sind beachtlich.
Dem gegenüber steht die passive Hyperthermie. Hierbei handelt es sich auch um eine Überwärmungsbehandlung, durch den Patienten von außen zugeführter Wärme. Wir unterscheiden hier wiederum zwischen einer Ganzkörperhyperthermie und einer lokoregionalen Hyperthermie.

Bei der Ganzkörperhyperthermie wird der Körper durch Infrarotstrahler schonend aufgeheizt, ohne dass Verbrennungen entstehen. Bei der sogenannten moderaten Hyperthermie erreichen wir hier eine Körperkerntemperatur von 39 bis 40 Grad, bei der Extremhyperthermie unter Neuroleptanalgesie (narkoseähnliche Bedingungen) maximal 42 Grad.

Auch die lokoregionale Tiefenhyperthermie dient zur Intensivierung der Chemotherapiewirkung in den Bereichen, wo die Wärme zugeführt wird. Dieses Verfahren ist dann sinnvoll, wenn die Metastasen auf ein oder zwei Stellen lokalisiert sind.
In der Regel findet die lokale Hyperthermie in dem zu behandelnden Körperbereich wenigstens 6 Mal statt, in Intervallen alle 2 Tage.

Die passive Hyperthermie ist keine eigenständige Tumortherapie, sie dient vielmehr zur Verstärkung zytotoxischer (Tumorzellen zerstörender) Therapien. Hierzu zählen Strahlenbehandlungen und Chemotherapien. Verschiedene Zytostatika werden durch Wärme in ihrer Effizienz stark erhöht, ohne die Nebenwirkungen zu verstärken. In den letzten Jahren konnte experimentell gezeigt werden, dass sich auch einzelne Mistelpräparate als Hochdosisinfusionsbehandlung verabreicht, durch Wärme in ihrer Wirkung verstärken lassen.

 

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass einige der in dieser Webseite beschriebenen Verfahren und Therapien nicht von der sog. Schulmedizin anerkannt sind. Die getroffenen Aussagen beruhen auf langjährigen praktischen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Patienten, sind also Bestandteil der Erfahrungsheilkunde, die von der herrschenden Schulmedizin nicht immer geteilt werden.

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